Montag, 15. Oktober 2012

There is no middle ground, you either win or die!

Neues Semester, neuer Haarschnitt? Keine Ahnung wie ich den Post beginnen sollte, habe mich nun für diese Version entschieden. Heute ist Semesterstart, pünktlich dazu kamen die Haare kürzer und sind nun wieder nur gerade etwas länger als Schulter, also etwa meine "Lieblingslänge" wenn man es mal so nennen will.

Zum Semesterstart: Erstmal ist zu sagen, dass ich's geschafft habe, wobei man das ganze noch in Anführungszeichen setzen muss. Im höheren Fachsemester war angeblich nichts mehr für mich frei, ich werde gegen die Ablehnung jedoch Widerspruch einlegen und meine Connections in die höheren Uni-Etagen nutzen, mal sehen ob dann diese Woche noch was passiert ind er Hinsicht. In Physik bin ich immerhin schon immatrikuliert, das bedeutet, dass ich bis die Entscheidung über das höhere Fachsemester gekommen ist weiter in Trier studiere und meine Physikkurse aber in Saarbrücken habe. Ich muss also wohl (momentan gehen wir aber von maximal 1-2 Semestern aus) ein wenig pendeln. Glücklicherweise habe ich meinen Stundenplan so gelegt, dass ich die Tage abwechselnd (bis auf Dienstag) an den beiden Universitäten verbringen kann und damit nicht ganz so viel Stress durch Pendelei entsteht. Ich habe zwar in Trier auch einige Kurse nicht bekommen, werde mich aber mit meiner Pendellage nochmal schriftlich an die jeweiligen Dozenten wenden, dann ist es bestimmt möglich mir noch einen Platz zu schaffen. Ich bin da einfach zuversichtlich. Wichtig ist erstmal, dass ich mein Studium fortsetzen und schonmal mit Physik anfangen kann, sodass mir jetzt kein Jahr verloren geht.

Morgen ist der einzige Tag an dem ich pendeln muss, glücklicherweise wird auch das nicht unbedingt soo anstrengend. Um 8 Uhr starte ich mit Experimentalphysik, habe dann von 10 bis 14 Uhr frei und genug Zeit um mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Trierer Campus zu kommen, um mir dann Germanistik-Seminar und Schulpsychologie-Vorlesung reinzuziehen. Ideal um auf der Zugfahrt endlich mal wieder zu lesen. Werde mir vermutlich morgen auch noch nen dicken 1500-Seiten Physikschinken zulegen. Lesestoff wird immer genug da sein ^^.

Sonst gibts nicht viel neues. Meine Beine machen immer noch ab und an Probleme, werde jetzt wohl pausiren bis an der Uni Basketball losgeht und dann schauen wie's da läuft. Machen die Beine beim wöchentlichen Basketball wenig bis keine Probleme, dann können wir weiterschauen. Laufen ist mir momentan zu gefährlich, da ich immer noch keine ordentlichen Laufschuhe habe. Mal schauen wie's nächste Woche in der Halle läuft, da laufe ich vermutlich auch weniger als 8 oder 10 Kilometer wie ich in den letzten Wochen immer gestartet habe...

Fürs erste also.


Montag, 8. Oktober 2012

I've got the Power!

So schnell kanns gehen: Wieder gibts ein kleines Update:
Von der Uni gibt es noch nichts neues. An der Zulassung hat sich noch nichts geändert, ich warte immer noch. Dafür bin ich anderweitig endlich wieder am Start:

Sport!
Ich habe während des Sommers ja schon hier von meiner Sehnenentzündung und meiner Stressfraktur im Unterschenkel berichtet. Heute war es dann endlich sowei, ich hab mich gut gefühlt und wollte endlich wieder (die 2 mal Laufen im August zähle ich jetzt nicht, da mein Bein da immer noch geschmerzt hat) nach geschlagenen 3 Monaten ins Buisness einsteigen. Damit meine Knochen und Sehnen nicht direkt wieder aufgrund von Überbelastung entzündet werden wenn ich Basketball spiele, muss ich es für den Anfang natürlich langsam angehen, also war ich heute wieder laufen. Zuvor war ich jedoch noch in der Stadt, da ich ne neue lange Sporthose (fand meine bisherige für Outdoor-Running ein wenig ungeeignet) und evtl. Basketballschuhe kaufen wollte. Schuhe hab ich zwar keine gefunden (habe mir nur die Running Schuhe von Nike angesehen, insbesondere den Lunarglide 4+ hat es mir echt angetan mit seiner sehr angenehmen Dämpfung wie ich finde.) dafür aber eine geeignete und passende Hose für günstig Geld.

Zum Lauf: Ich wollte etwas "Neues" ausprobieren. Seit Ewigkeiten habe ich die Nike+ Running App auf meinem iPhone und will sie testen. Heute habe ich es endlich getan und ich muss sagen: Diese App macht Spaß. Im Grunde macht sie nichts anderes, als die Laufroute via GPS zu verfolgen und dabei die Zeit zu messen. So bekommt man je nach Einstellung die aktuelle Distanz, Zeit und Durchschnittsgeschwindigkeit über die Kopfhörer mitgeteilt. Dazu gibts natürlich die vorher angefertigte Playlist auf die Ohren. Den Lauf kann man im Anschluss über alle möglichen Social Networks teilen und ist auch im Internet "einsehbar", je nachdem wieviel der Nutzer freischaltet. Heute bin ich auf der beim spazieren entdeckten Waldstrecke entlang der kleinen Weiher hier im Ort gelaufen. In etwas weniger als einer Stunde kam ich gute 8km weit, habe dazwischen jedoch auch einige Pausen gemacht, ich würde sagen meine Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei etwa 5 Minuten pro Kilometer. Die normalen "Gehpausen" nimmt das System jedoch in die Rechnung auf, weswegen meine Durchschnittsgeschwindigkeit für den gesamten Lauf bei etwa 6-7 Minuten pro Kilometer liegt. Für den ersten Lauf nach Verletzungspause aber trotzdem nicht schlecht.

Zuhause angekommen gabs ne gute Dusche und ein kaltes Bier. Mittwoch oder Donnerstag, je nachdem welcher Tag schöner ist, will ich nochmal zum Laufen nutzen. In gut 2 Wochen geht dann auch Basketball an der Uni wieder los!

Hier noch für die, die's brennend interessiert mein getrackter Lauf von heute: Nike+ Lauf - 10/08/2012

Sonntag, 7. Oktober 2012

The Unit of Imagination - i

Nach gefühlt viel zu langer Zeit hämmere ich dann doch mal wieder in die Tasten, und gebe für die, die es tatsächlich interessiert und hier regelmäßig lesen, mal wieder ein (kleines) Update.

Seit 2 Monaten lebe ich nun wieder in der Heimat, im guten ruhigen Saarbrücker Vorort. Ich muss sagen: Mir gefällt es hier. Es ist schön ruhig, trotz der Tatsache dass ich an einer Hauptstraße wohne. Es ist schön in unmittelbarer Nähe zu den wichtigsten Personen in meinem Leben zu sein. Zu meiner besseren Hälfte fahre ich mit dem Auto etwa 7 Minuten, zu meinem Vater sind es 15. Bis zur Uni brauche ich auch etwa eine Viertelstunde, meine Arbeit und meine Freunde, sowie die Innenstadt sind auch in kürzester Zeit erreicht. Ich wohne also eigentlich optimal. Meine riesige Wohnung (etwa 70m² ohne Keller) mit Zugang zum Garten meines Cousins gefällt mir wirklich gut und ich kann es mir vorstellen hier auch noch ein paar Jahre zu verbringen. In unmittelbarer Nähe (etwa 1km zu Fuß) befindet sich ein Basketballplatz, den ich bestimmt noch öfter in Anspruch nehmen werde. Leider musste ich so ziemlich den ganzen Sommer verletzungsbedingt auf Basketball wegen Sehnenentzündung und Stressfraktur im Schienbein verzichten. Vor kurzem habe ich aber wieder angefangen regelmäßig laufen zu gehen und habe dazu auch schon die ersten paar coolen Waldstrecken ausgemacht.
Kurzum: Ich fühle mich pudelwohl in neuer Wohnung und mein Körper ist auf einem besseren Weg, ich schlafe viel besser als in Trier, fühle mich gesund und fit!

Kommen wir zu den universitären Angelegenheiten. Der Hochschulwechsel ist noch nicht ganz abgeschlossen, ich warte noch auf die letzte Zulassung von Saarbrücken, sodass ich mich endlich immatrikulieren kann. Es ist jedoch nicht unüblich, dass all dies erst so spät geschieht. Immerhin hat ja auch jeder Bewerber bis zum 30. September Zeit gehabt seine Unterlagen einzureichen. Ich rechne im Verlauf der kommenden Woche mit der Zusage und meinem Studienplatz. Sollte ich doch eine Absage erhalten (Die Wahrscheinlichkeit hierfür liegt in meinem Fall nach Insider-Informationen aber angeblich unter 5%, hoffen wir also das beste!) muss ich dann ein weiteres Jahr in Trier studieren und jeden Morgen mit dem Zug pendeln. Fände ich nicht gerade toll, würde ich im Notfall aber über mich ergehen lassen, einfach weil ich mich hier so wohl fühle. Trotz der Tatsache, dass ich noch nicht immatrikuliert bin besuche ich derzeit Vorlesung und Übung mit dem Titel "Rechnen in Naturwissenschaft und Technik - Mathematischer Vorkurs für Studienanfänger". In den ersten 4 Tagen des Kurses haben wir die Inhalte eines Jahres der Oberstufe komplett wiederholt und ungefähr doppelt soviel neuen Stoff eingeführt. So ist es mir jetzt zum Beispiel möglich mittels der imaginären Einheit i die Wurzel einer negativen Zahl zu ziehen und damit zu rechnen. Ich tue mich aufgrund der tatsache, dass mein Mathe-LK mittlerweile doch gute 2 1/2 Jahre zurückliegt, doch noch etwas schwer und brauche bei den meisten Übungsaufgaben etwas länger als die anderen Studenten. Aber immerhin kriege ich auch die richtige Lösung raus und finde mich langsam wieder in den Stoff rein. Also definitiv guter Zeitvertreib und: Wieder was gelernt!
Apropos gelernt: Mein Latinum habe ich nun auch bestanden, es wurde zwar etwas knapp, da ich in der schriftlichen Prüfung einen schlechten Tag erwischt habe, aber die Mündliche hat alles wieder ausgebügelt. Ziehen wir nun anch 2 Jahren Studium (Offiziell bin ich ja Fünftsemester jetzt) ein Resümee, dann denke ich schon dass sich das sehen lassen kann. Mein Schnitt liegt auf soliden 2,3, ich habe bisher jede Prüfung im ersten Versuch bestanden und habe sogar Studieninhalte vorgezogen und damit mehr Credit-Points als meine Kommilitonen! Läuft!

Neben der Uni schiebe ich derzeit Schichten an einer 24h-Tankstelle um mir, aufgrund von Bafög-Kürzung, den Lebensunterhalt zu sichern. Insbesondere die Nachtschichten am Wochenende machen mir ziemlichen Spaß. Es kommen immer mal wieder Freunde zu Besuch vor oder nach dem Feiern. Ich bin so ziemlich mein eigener Herr, da mein Chef nachts nicht anwesend ist, da arbeitet es sich entspannter und befreiter. Ab und an muss ich noch auffüllen oder mal eine Mittagsschicht machen, die Nachtschichten überwiegen jedoch und darüber bin ich ganz froh. Ist angenehm. Es gefällt mir zwar nicht, dass mein Rhythmus am Wochenende dadurch oft ein wenig verschoben wird und jedes zweite Wochenende für Freunde etc. damit ausfällt, aber das ist eben der Preis für besseren Lohn und angenehmere Athmosphäre.

Musiktechnisch geht es auch derzeit bergauf. Mit Adrian haben wir jetzt nächste Woche wieder irgendwo einen Auftritt. Der letzte Gig (Open Air) lief auch ziemlich rund, die 1 1/2 Stunden Set haben uns megamäßig Spaß gemacht und auch das Publikum ging gut ab. Ich fühle mich wohl in dieser Truppe, schöner ordentlicher Rock. Das macht einfach Spaß! In meinem Soloprojekt habe ich letzte Woche auch einige coole Sachen geschrieben, bin aber noch nicht hundertprozentig damit zufrieden. Es entwickelt sich auch immer weiter vom Black Metal weg, wird doomiger und langsamer. Ein wenig wie Helrunar, nur weniger BM-Elemente. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich mich bisher nur mit den 2 langsameren Songs der EP befasst habe, und der abgefuckte schnelle Song noch ein wenig vor sich her dümpelt. Langsam nimmt das ganze Form an, ich komme meinem Ziel immer näher, und das ganz ohne Zeitdruck. Vielleicht schaffe ich es auch Ende des Jahres die ersten Stücke aufzunehmen. Mal sehen... Bisher gefällt mir die Entwicklung von Atrensis sehr gut und macht auch Spaß! Und das ist natürlich wieder mal die Hauptsache.

Das wär's glaub ich fürs Erste. Ich habe vor, wenn ich an der Uni wieder langsam richtig ins Sportprogramm einsteige, wieder öfter zu posten und über die kleinen Fortschritte zu berichten. Eventuell will ich auch wieder Basketball im Verein spielen. Es kommt drauf an wie ich mich demnächst an der Uni nach der Sommerpause wieder so schlage. Hauptsache ich bleibe fit und fühle mich wohl in meinem Körper!

Auf dann!