Wieder ist eine Woche an der Uni für mich vorbei... hmmm wat geht so ab?! Eigentlich gammel ich grad mehr oder minder vor mich hin, ich kann erst nächste Woche anfangen mich auf die nächste Studienleistung vorzubereiten, also ist daheim abchillen angesagt. Morgen kommt mein neuer Vermieter um sich vorzustellen, also ist noch ein wenig saubermachen angesagt, aber sonst entspanne ich eigentlich die letzten Tage sehr viel. Ich höre unglaublich viel Musik, spiele ab und an ne Runde Starcraft, und lauf draußen in der freien Natur rum. Zwischenzeitlich hatte ich sogar ein wenig neue Inspiration für ein paar Songs. Naja kommen wir zu den drei Maintopics heute die eigentlich auch relativ nah aneinander liegen, zumindest bieten sie mir einen fließenden Übergang.
Punkt 1: Metalfest
Die Vorfreude aufs Metalfest ist ein wenig zurückgegangen was dem zweiten Maintopic auch zugrunde liegt: Vollpfosten und menschliche Fails. Ich freue mich eigentlich immer wahnsinnig auf jedes erdenkliche Festival. Gemütlich mit Freunden dort sitzen, ein paar Bierchen trinken, schwatzen, lachen und sich gute Bands anschauen, dennoch gibt es immer etwas, dass dieses Erlebnis kaputt macht: Metalheads! OMFG, was labert der denn da, macht Wacken, Summerbreeze etc. dieses Jahr unsicher aber hasst metalheads, wo er selbst noch da hingeht? Ich hab nichts gegen den Metalhead der wie ich gemütlich aus den selben Gründen auf ein Festival geht. Ich hasse pseudo-"trve" Vollspacken-Metalheads die meinen sie müssten ein Konzert mit nem Pit oder ner Wall of Death verschandeln. Zudem hasse ich pseudo-spastis die keine Ahnung von Musik haben (und beispielsweise Finntroll als ultra-pornösen Black Metal einstufen), oder die Spastis die sich für die ultrageilsten und "trvesten" Metalheads aller Zeiten halten, während sie mit nem Rammstein-Shirt rumlaufen und zu Spackenmusik wie Blind Guardian und Konsorten abbangen. Die Pseudo-Spastis die man halt vom Festival kennt. Ich hab nichts dagegen wenn man auch abseits irgendwelche Dinge hört etc., mach ich ja auch, aber am geilsten sind echt die Menschen, die dich genau deswegen verurteilen weil du ab und an Electro dir reinpfeifst und dazu abtanzt, während sie selbst die größten Anhänger von Bands wie Varg, Finntroll, Turisas und Konsorten sind, und bestenfalls von diesen noch behaupten dass sie arschgeilen Black-Metal machen, weil die ziehn sich ja schwarz an und malen sich das Gesicht an, weißte? Erinnert mich an die Menschen von Wacken, die (Tr)endstille als den besten und geilsten Black Metal aller Zeiten vergöttert haben, insbesondere seit die Zingultus als Sänger haben, aber keine Ahnung haben, wer Summoning, Windir und Burzum sind, und mir weismachen wollen, dass athmosphärische Musik und Black Metal einfach nicht zusammen passen, es sowas nicht gibt, und wenn doch das schonmal grundsätzlich scheiße wär. Schön, dass meistens das Klischee bestätigt wird von diesen Ultra-trve-Schwuchteln und sie dann noch in ner total grottigen New Wave of Pagan Shit Band spielen...
Naja erstmal schauen wie ich genau hinkomme, da wir derzeit 6 Personen und nur ein Auto sind (meines...), vielleicht schaffe ich es mir von meinem Vater die Familienkutsche zu leihen... hoffen wir's... Ich besauf mich einfach um die Massen menschlichen Abschaums dann zu ertragen und mir das Festival möglichst nicht vermiesen zu lassen.
Punkt 2: Musik und so
Nicht in puncto selber machen diesmal, sondern in puncto hören. Wuhuu wie eine Art CD-Reviews... Über das neue Amon-Album hab ich eigentlich schon geredet, aber ich kanns hier auch gerne nochmal breittreten...
Amon Amarth - Surtur Rising: Ich hatte mir nach dem ersten Anhören der Vorabversion von "War of the Gods" viel mehr vom Album versprochen, als ich letztendlich bekommen hab. Dass Amon nicht mehr die Death Metal Band sind, die sie noch zu Zeiten von "The Crusher" (2001) oder "Versus the World" (2002) waren ist eigentlich klar. Die Nachfolgealben waren dennoch ziemlich geil, auch wenn alles immer Heavy-Metal lastiger wurde. Wieder zurück zum neuen. Ich hab keine Ahnung was genau damit passiert ist, aber der Sound klingt in meinen Ohren teils echt flach im Vergleich zu früher. Es gibt immer noch Lieder die in meinen Augen gehörig davon haben, was ich "Arsch" zu nennen pflege, wie etwa "Destroyer of the Universe" oder "A Beast Am I", allerdings ist das bei vielen Songs auch leider nicht der Fall. "Töck's Taunt - Lokes Treachery Part 2" klingt meiner Meinung nach sehr doomig, Solo ist vollends okay, ansonsten hat der Song aber zu wenig finde ich. "Live without Regrets" ist einer der wenigen sehr geilen Songs auf dem Album, allein ein fehlendes episches Solo ist hier mMn das Manko. Den veränderten Sound merkt man besonders "For Victory or Death" und "Doom over Dead Men" an. In ersterem klingt die Gitarre zeitweise wie ein Synth, gefällt mir nicht, der Song sonst wäre eigentlich sehr cool. Bei zweiterem hatte ich das Gefühl ich hätte ne Nightwish Platte aufgelegt. Nicht besonders cool. Hat lediglich ein Riff was ganz okay ist, der Rest des Songs ist eher mau. "Wrath of the Norsemen" ist mir auch irgendwie zu einseitig und hat zu wenig, nicht schlecht, aber man ist von Amon doch geileres gewohnt. "The Last Stand of Frej" hingegen drück ich jedesmal weg... gefällt mir nicht...
Helrunar - Sol I , sowie Sol II: Absolut episch, das bisher beste Album in meinen Augen welches dieses Jahr erschienen ist. Der Sound wird immer besser, das ganze Album hat richtig "Arsch", und die im Booklet betitelten "Chöre" schaffen eine Athmosphäre die einfach atemberaubend ist. Das Konzept geht auf. Ich kann über die Scheibe echt nur gutes sagen und sie empfehlen. Atmosphärischer Black Metal at it's Best!
Varg - Wolfskult: Hab ich mir nur auf Youtube reingezogen und nicht gekauft. Zu Varg gibt es eigentlich viel zu viel zu sagen. Ich muss von mir selbst sagen, dass ich das erste Album "Wolfszeit" (2007) noch sehr gern gehört hab. Wunderbare eingängige Riffs und auch tolle Atmosphäre die beispielsweise in "Donareiche" erzeugt wurde. Das was danach kommt... naja... Nicht mein Fall. Ich lasse mal alle politischen Gespräche was Varg angeht außen vor, meine Meinung dazu muss hier nicht hin. Ich rede mal nur von der musikalischen Sicht. Seit dem letztjährigen Album entwickeln sich Varg zu dem was ich gerne "die böhsen Onkelz des Pagan Metal" nenne, und leider unterstreichen sie dies meiner Meinung nach mit dem neuen Album. Ich hab das Gefühl ein jeder Song hört sich an wie der andere, die Texte handeln bis auf wenige Ausnahmen wie "Nagelfar" auch immer von den ein und selben Dingen. "Yeah wir gehn halt unsern eignen Weg weil wir sind die ach so krassen Wölfe, und die ganze Welt ist scheiße weil sie uns denunziert und bla bla bla..." Tut mir Leid, aber davon gabs auf dem letzten Album schon genug und meiner Meinung nach ist irgendwann der Drops gelutscht. Den "Onkelz"-Status wird auch noch untermauert mit einem Song über die Jugend und des Jungbleibens. Hört sich echt an als wär's ne Coverversion eines Onkelz-Songs nur mit Varg Sound. Wenn ich Pagan Metal hören will, dann will ich Pagan Metal hören, in denen die Texte auch irgendwas mit Pagan zu tun haben, wie auf besagtem ersten Album. Der einzige Song der in etwa da rankommt ist das schon erwähnte "Nagelfar" in meinen Augen,allerdings klingt der Song vom Sound wie fast jeder andere des Albums. Wenn ich Musik mache scheiße ich auch drauf was andere von mir halten, auch politisch gesehen, da muss ich nicht alle Nase lang einen SOng darüber machen wie individuell, und frei ich doch bin um allen zu gefallen. Genau so brauch ich keine 0815-Riffs und Texte, schließlich macht das jede 0815-Pagan Band, und mal ehrlich... langsam wirds langweilig...
Aaskereia - Dort, wo das alte Böse ruht: Auch hier kann ich nur positives drüber sagen. Eher zufällig gehört dass es ein neues Album gibt seit Anfang dieses Jahres, und natürlich direkt mal reingehört... Verdammt ist die neue Scheibe geil. Auch hier fällt der neue Sound wirklich positiv auf. Gitarrenlastiger, und mit eindeutig mehr "Arsch". Gefällt. Auch die Acoustic-parts sind wunderschön, insbesondere der am Ende des Songs "Der Schwarze Wald". Gehört und bäm -> Ohrgasmus... Im Ernst dieses Album rockt und ist mMn sogar besser als beide vorherigen Alben zusammen. Die waren auch nicht schlecht aber dieses Album ist wirklich wunderbar. Mehr kann ich dazu auch nicht mehr sagen.
Genug der "Pseudo-rezension", hab lange genug so getan als hätte ich Ahnung von Musik...kommen wir in Betracht des ersten Thema's nun auf
Punkt 3: Menschlicher Abschaum
Ich werd immer so wahnsinnig misanthropisch wenn ich auf dem Weg zur Uni oder von der Uni zurück Bus fahre. Gestrige Gespräche über die aktuelle Gesellschaft und die Zukunft (unter Lehrern schwafelt man halt gerne mal über sowas) haben das ganze vielleicht noch zusätzlich gefördert. Ich mein okay, gestern ging's noch um die Tatsache, dass es nen Führerschein für's Fortpflanzen geben sollte, da in meinen Augen sowieso gute 80% der Menschheit zu minderbemittelt und sozial inkompetent sind um ihre Kinder zu erziehen. An der Uni habe ich ohnehin das Gefühl dass ich mit viel zu vielen Vollpfosten und Versagern studiere. Was heutzutage alles studieren darf, vielleicht leigt das aber auch daran dass Trier einen so niedrigen NC in fast allen Fächern hat, oder diese sogar zulassungsfrei sind. Extrem ist es echt wie sie hier zum Teil keinen Plan von ihrem eigenen Studium haben und ich ihnen ihre Studienplanung erstmal nochmal erklären muss. Noch schlimmer sind jedoch meist die Studenten die nicht mit mir zusammen studieren und irgendwelche Behinderten-Fächer studieren, such as BWL, VWL oder Soziologie etc. Heute im Bus auch zwei Soziologen neben mir gehabt. Omfg sind die minderbemittelt. Hackfressen, von Deo noch nie was gehört, stinken bis zum abwinken, und beschweren sich lauthals über ihr Soziologiestudium. Ach herrje die armen Kleinen. Ich mach deren gesamte Studieninhalte in einem Modul Pädagogik, sollen mal die Fresse halten. Ich mein okay die waren ohnehin wohl minderbemittelt genug Soziologie zu studieren. Dieser Studiengang ist meiner Meinung nach genau wie BWL oder VWL, die Menschen die dies studiert haben sind wie der Blinddarm der Gesellschaft. Irgendwann hatten sie mal eine Funktion, aber das ist lang her, und brauchen tut sie kein Mensch, dennoch halten sie sich für so wichtig. Ergo: Abschaum.Wer sich für eines dieser Studienfächer entscheidet hat also wohl irgendwo keine Perspektive mehr, oder alle Träume der Jugend längst aufgegeben. Wie gesagt die sind echt schlimm. Gleiches gilt für die ganzen Lehramtsstudenten in meinen Kursen die Lehramt eigentlich nur machen weil ihnen sonst nichts anderes eingefallen is um einen Job zu haben, aber im persönlichen Gespräch zwischen den Kursen noch offenbaren dass sie Kinder hassen. Die sind auch irgendwo minderbemittelt und fehl am Platz. Überall menschliche Fails, wo du nur hinschaust...
Genug der Misanthropie für heute... keine Lust mich den ganzen Tag nur aufzuregen, außerdem tippe ich eh schon zu lange...
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