wird immer mehr gewollt! Ich weiß nicht woran's liegt aber ständig hör ich irgendwo was vom dritten Weltkrieg :D. Gehn wir heut mal wieder chronologisch durch... World War Tour Garage Saarbrücken, here we go:
Thaurorod
Da wir ja vorhatten die erste Reihe zu belagern um sowohl Alestorm, als auch Sabaton von den Premium-Plätzen aus zu sehen, kamen wir naturellement nicht an Thaurorod vorbei. Ich habe ja generell was gegen Power Metal, zumindest Power Metal bei dem der Sänger sich anhört, als ob er entweder eine Frau nach der Geschlechtsumwandlung ist die weiterhin sopran singt, oder als ob ihm einfach mal irgendwann die Hoden abgefallen sind. Schreckerlich. Thaurorod hab ich mir vorher ja mal angehört so youtube-mäßig. Die hatten vorher nen anderen Sänger da klangs besser und irgendwie ganz okay... jetzt nicht totaler Wahnsinn aber war okay. Das gestern war einfach 0815-Power Metal, nix neues, nix außergewöhnliches, eben den Schrott den wir schon von Edgay, Homofall und Sonata Gaytica etc. kennen. Entsprechend war die Bühnenperformance. Das einzig coole auf der Bühne waren die zwei Gitarristen (wenn man mal von ihren Hosen absieht, die waren auch sehr gay ^^). Der Sänger schloss ständig die Augen, bewegte nur die Hände, und lief nichtmal wirklich auf der Bühne rum. Der war einfach da. Während irgendeinem Gitarrensolo starrte er die ganze Zeit seinen Kollegen an, ob dieser nicht endlich bald fertig sei. Seine Bewegungen waren in meinen Augen alles andere als hetero, und ich vermute dass er eine Affäre mit dem Bassisten am laufen hat, der ähnlich schwul auf der Bühne stand und sich ebenfalls ominös bewegte (zudem hatte er sehr merkwürdige Plateau-Schuhe Oo). Während den Ansagen hat man den Herrn Sänger auch nicht verstanden, aber anstandshalber dann halt doch geklatscht... schließlich steht man ja in der ersten Reihe. Ich glaub die Frau am Keyboard war die einzig wirkliche Hetero-Person dieser Band.
Alestorm
Wie gewohnt gut. Das lustige 8-Bit whatever Intro vom Paganfest wurde wieder gespielt. Die Playlist wurde zugunsten des neuen Songs "Rum" ein wenig verändert. So waren die sonst standardmäßigen "Black Sails at Midnight" und "Over the Seas" diesmal leider nicht mit von der Partie. Der neue Song haut aber gut rein. Die Stimmung war wie immer relativ gut. Allerdings befanden sich rechts von uns so total total komische Freaks, die sich einfach nicht bewegt haben. Erst dachte ich das wären solche Hardcore-Sabaton Fans die auf die Vorband nen feuchten Furz geben, aber nee... bei Sabaton waren die fast genau so regungslos. Egal... ich stand in der ersten Reihe, zwar nicht mittig aber hey -> Party... Haare nach vorne und schütteln. Als Chris (Sänger) erwähnte dass unser Bier hier scheiße sei, wurden in der Crowd Rufchöre mit dem Titel "Karlsberg sucks!" laut, und nach 2-3 weiteren Sprüchen auf der Bühne lag die halbe Band mit nem Lachflash am Boden. Alestorm war dann leider viel zu früh fertig, und wie immer denk ich mir dann, dass ich den "Pirate Song" wahrscheinlich nie live hören werde. Alestorm also wie gewohnt sehr geil, aber was danach kommen sollte...
Sabaton
Ich hab Sabaton schonmal live gesehn. Zwar nicht ganz, aber ungefähr 5-6 Songs. Im Endeffekt wusste ich, dass die definitiv Stimmung und Spaß machen können. Dann aber bei diesem Energiebündel Sabaton in der ersten Reihe zu stehen war einfach Wahnsinn. Live einfach absolut gut. Direkt mit "Ghost Division" gestartet, also wieder Kopf über die Barriere und Schüttel-der-Haar spielen. Die Ansagen waren auch einfach immer göttlich und zum Lachen. Hier kommen wir dann auch wieder zum dritten Weltkrieg (für den ich immernoch Waffen bunkern muss!). Nach der Bemerkung dass Frankreich ja doch nicht so weit weg sei und eine französische Begrüßung rausgehauen wurde, gab das Publikum gewisse Laute von sich, die Sabaton dazu brachten eine Bemerkung fallen zu lassen, die uns an den vom letztwöchigen Film bevorstehen dritten Weltkrieg erinnert hat. Irgendwie muss dieser Krieg doch jetzt eigentlich kommen, wenn innerhalb von 4 Tagen so oft davon geredet wird? Weiter im Konzert... Bei "Panzer Batallion" stand Sänger Joakim dann einfach mal vor mir und hat mir die Hand gegeben, als ich vom Bangen hochgeguckt hab. Seine Hand war zwar sehr nass, aber trotzdem episch, auch wenn ich glaub sehr perplex war ^^. Die absolute Überraschung war für mich das Spielen von "The Final Solution". Das dieses Lied in Deutschland gespielt werden darf :D. Höhepunkt kam dann irgendwann mit "Primo Victoria", springen, singen, ab geht. Am Schluss noch die "Metal Machine" zusammen mit "Metal Crüe", und ein fast perfekter Abend, dem nurnoch das Fangen eines Drumsticks und der Song "Back in Control" gefehlt hat, ging dann auch langsam zu Ende.
Mit Schmerzen erstmal aus der Garage raus und ab ins nächste McDonalds (auf das wir nicht geschossen haben!). Meine Knie und meine Brust schmerzen noch von dieser dämlichen Barriere. Meinem Nacken gehts erstaunlich gut, dabei hab ich heftiger gebangt als noch beim Heidenfest.
Der Morgen danach:
Ich wurde grad wach, da klingelt das Telefon. Jetzt stand Ikea heute Morgen vor meiner Bude mit einem letzten fehlenden Paket und keiner hat aufgemacht. Die Vollhonks. Hat der mich am Telefon noch wunderprächtig angeschnauzt, warum ich nicht zuhause wär, wenn ich schließlich zwischen 7 und 14 Uhr (!) einen Liefertermin hätte. Wunderprächtig wenn die sich nicht entscheiden können mir mitzuteilen wann denn meine Lieferung wie kommt. Drecksladen! Ich fahr mit meinem Fahrrad und den Waffen auf der Schulter (die ich für den dritten Weltkrieg bunkern werde) nicht zu McDonalds, nein ich fahr zu IKEA!
Jetzt hab ich meine Bücher zum Großteil in Kartons verpackt. Schon wieder keine Lust mehr... Ich geh jetz ins Bad und dann geh ich backen (<3).
Hautter rein...


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